Unterwirtschaftliches Unwohlsein.


Wenn darum geht das Unwohlsein der Allgemeinheit gleichzuschalten.

So wird DIES gerne als eine Diffamierung einer Unwissenden „beschönigt“, denn ein Fremdwort macht sich immer gut, wenn man nicht empathisch ist.

Auch das ist klar dem Trennungsgedanken von Bildungsbürger und Vollpfosten gediegen..Erwähne ich hier mal nebenbei, das es nur um Worte geht, aber nicht dem Gefühl, das sich dahinter breit macht.Es geht eben darum, das wir uns gegenseitig oder alleine bekämpfen, denn das ist gut so!

Es geht um die Veränderungen die niemals so existieren, wie sie uns erklärt werden, und das sich keiner wirklich zuständig fühlt.Vielleicht das immer Vorbehalte und Voraussetzungen vorgeschoben werden, wenn es unbequem ist.

Das es Hilflosigkeit gibt, weil wir als Individuen uns daran gewöhnt haben lieber ein vorgefertigtes Toastbrot zu genießen.als sich die Mühe zu machen ein vollwertiges Brot selbst zu backen..

Das man lieber vergessen hat wie etwas funktioniert, denn man ist ja quasi gezwungen seinen Trott weiterzugehen. Auch mangelt es dem Allgemeinwohl in erster Linie an Kraft etwas überhaupt noch durchzusetzen.

Wir sind so bequem geworden in unserem beständigen Fortschritt, das wir eines wirklich vergessen haben, nämlich nach links und rechts zu schauen und etwas zu erlernen, das man nicht vorgefertigt kaufen kann. Wie zum Beispiel etwas in seiner Fantasie sich ausmalen und einfach loszugehen, um es Realtiät werden zu lassen. Menschen zusammenbringen und sich inspirieren, um etwas aus Ideen zu machen.Und vielleicht braucht man auch kein Studium. Geld oder Sprachkenntnisse, wenn man sich einlässt auf seine Vorstellungskraft und den Mut anzupacken.

Wir verteidigen da unseren Lebensstil, der uns vielleicht gar nicht gut tut und das wir nur tun, weil es uns zur Angewohnheit geworden ist.

Ja, die schlechten Gewohnheiten haben eine Bezeichnung und werden in der Allgemeinheit geahndet: Rauchen, Drogenkonsum, Fettleibigkeit und vom Sozialstaat abhängig.

Aber manche Körper sind so ausgelaugt von den ganzen Trott, das sie automatisch nach etwas Vergnügen oder Betäubung schreien.Allein in meinem Büro sind viele Kollgen die regelmässig Schmerzmittel zu sich nehmen.Ibuprofen ist das Standardmedikament.

.Ist das Leben nicht großartig, das wir auch gerne einkaufen und wie im Rausch Markennamen nachhecheln, bis der nächste Trend da ist. Und ja wir gönnen uns das , weil wir ja arbeiten. Wenn es denn der Geldbeutel aushält. Aber da gibt es ja Kredite und das nächste Gehalt ist ja sicher, oder?

Und trotzdem haben wir ständig ein schlechtes Gewissen, weil unser Chef jammert das er Einsparungen machen muß, und wir nicht wissen, ob das alles so sicher ist.Hier mal ein Wein und da mal eine Zigarette und dann hat man irgendwann eine Fraktion, die das auch tun. Ein Gemeinschaftssinn, der im Arbeitsleben ohne Familie nicht mehr aufkam..Und wenn man alleine ist, dann kann man unkontrolliert essen und man belohnt sich mit Genuß. Der Körper schreit nach Süßem, was eigentlich die Angst ist nicht geliebt zu werden.Oder will der Körper gesehen werden, weil man sich in seiner Einzigartigkeit in einem System so fühlt, wie ein Fisch aus dem Wasser geworfen, um schwimmen zu lernen?

Und mit Allein sein, meine ich auch diese Familien, die sich nicht mehr ansehen oder die sich seit Jahren mit Vorwürfen überschütten, über einen Fehlschlag oder der Gewissheit, das sich sowieso nichts verändert.Überhaupt hört man sich zu selten zu und man redet zu selten über die allgemeinen Katastrophen. weil sie schon zu normal sind und man nicht als Pessimist oder Seelenwrack dastehen will.Es ist schlecht sich unwohl zu fühlen, denn man soll glücklich sei, das man noch Arbeit hat!

Wer keine Arbeit hat, der ist aus dem System, der Hack und Hierachieordnung ausgestiegen, weil er verstanden hat, das es nicht um Abschlüsse und Intelligenz geht,Es geht um eine Verteidigung eines Status. Aber dieser ist bei Weitem mehr als  ein Understatement an Poduktivität, umso größer der Betrieb ist…Es ist ein Unterhaltungsspiel, wer am meisten die  Leute manipuliert und unten hält.Wie schön das der Neue immer der Schlechteste ist.

Das Ganze ist aber völlig normal und nicht der rede wert. So richtig in Rage können wir uns über Dinge reden, die scheinbar außerhalb unseres Wirkungsbereich liegt, weil wir uns nie damit beschäftigen können mit all unseren Angewohnheiten, den Toast von gestern vielleicht doch noch zu verwerten-

Zum Beispiel Politik. Wie sehr die Politiker sich gleichgeschaltet haben mit dem Unwohlsein von Arbeitgebern, die ständig sparen müssen. Und auch mit dem Volk,wenn  sie so richtig traurig schauen , wenn sie wieder am alten Toast festhalten und recyceln, weil sie sich  gar nicht vorstellen können, wie die Zeit passen könnte ein neues Vollwertbrot zu backen.

Aber wenn die Luxusgüter- und Genussmittelsteuer sich gut rechnet, können sie es sich noch leisten ein paar Milliarden in das Bankensystem zu stopfen, um andere Völkern das Märchen von der Geldknappheit zu verkaufen.Vielleicht wenn es nicht von den Banken sowieso verdattelt wurde an Großfondbesitzer. Aber bleiben wir bei dem Gefühl, denn es ist nicht das Geldsystem, sondern die Vorstellungen, die wir vom Leben haben..Die meisten haben nämlich keine mehr, weil sie dafür keine Zeit finden.

Wir werden in dem Gefühl gehalten, das man uns ständig etwas wegnimmt.Jeder hat Angst und jeder will sich kämpferisch verteidigen. Das geht weit über das Puppenlappenspiel hinaus. Hier geht es darum, was strategisch nonverbal hinter den Kullissen getan wird, um die Masse zu bewegen. In unserer Informationsflut geht so vieles unter und wir wollen auf dem neuesten Stand sein. Ich frage mich nur WOHIN?

Wir schlucken jeden Mist und halten uns im Pessimismus fest, obwohl wir alles Anders machen könnten.. Nur unsere Gefühlswelt ist so verbrämt, das unser Verstand glaubt irgendetwas ist schuld…

Nein, nicht irgendetwas.. WIR sind schuld, wenn wir uns treiben lassen in dem emotionalen Wust, der nicht unsere Realität ist. Das wir im Einzelnden abtrennen von diesem Unwohlsein und anfangen einfach etwas Neues zu machen, das nicht heißt :

Geld scheffeln mit Mobbingstrategien, einkaufen gehen, rauchen, saufen, fressen und fernsehen.Oder sich zustopfen mit Informationen und sie nicht nutzen.

Wir sind eines der reichsten Staaten der Welt, aber wir lassen uns im Unwohlsein für dumm verkaufen.

Übrigens ist mir diese Erkenntnis schon seit dem 17. Lebensjahr klar, aber ich bin immer noch in der falschen Spur. Und ich glaube es bedarf einen Zusammenschluß  von mehr Bürgerinitiativen und Selbsthilfegruppen, um sich  gegenseitig zu helfen und Dinge  behutsam zu verändern.

Wie Hannah Arend in einem Interview von 1964 sagte.In dem neuen System Deutschlands  fehlt es an Menschlichkeit und Gemeinsamkeit, die es vor dem Krieg in Deutschland gab. Es gilt jetzt nur noch der Konsum und jeder ist auf sich allein gestellt.

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