Im Kontext mit dem Erfolgreich sein, herrscht allerorts die Gedanken- und Gefühlskontrolle und auch Analyse-sperre. Wer letztendlich sich beinflussbar machen lässt hat den schwarzen Peter in der Hand und entsagt dem Spiel des Erfolges. Dabei hinterlässt der Gedanke an die Arbeitstelle mit Vorgesetzen oder einem Mentor irgendwie einen faden Beigeschmack. Und in Zeiten der Kommunikation lass ich mich auch nicht mehr von den Problemen der Anderen beeindrucken , denn es könnte ja nicht in mein Schema passen. Ich beobachte schmunzelnd das Drama der Anderen.Und auch betrachte ich meine Welt als selbst erschaffen, und ich bin ständig dabei nach einer Veränderung zu suchen. Ich bin ein Gutmensch, der in jedem das Beste sieht- und auch in dem Bösewicht sich Selbst erkennt. Und vielleicht fühle ich mich bestenfalls auch als Schuldig, diesen vermeintlichen Schatten aus mir Selbst erschaffen zu haben. Es ist eine Frage des Glaubens und nicht des Wissens, das wir unglaublich viel Macht besitzen und damit in jeglicher Hinsicht gerne spielen.Angeblich wissen viele Leute nicht, das sie absichtlich erfolglos sind,denn sie gehören nicht zu dem elitären Kreis der Eingeweihten, die auf wundersame Weise das Denken und Fühlen abgeschafft haben.
Wer sagt, was Erfolg ist und was macht wirklich glücklich? Ist es dieser harte Weg der Reue, das wir bisher wohl falsch gelebt haben?
Das kann man erst sagen wenn man auf dem Sterbebett liegt. Denn man weiß nicht, wozu Gefühltes da ist und ob es gut gewählt ist oder schlecht, es will wahrgenommen werden.Und es will manchmal neutral beobachtet werden, bevor man einen Bewertungsstempel abgibt.Ja, und danach ist das bewerten, analysieren wirklich gewollt.
Eigenständiges Denken und Handeln ist wichtig- und ob ich mich freue, lache oder weine, das sind Emotionen um sich weiter zu entwickeln.Wenn wir vom Drama sprechen, dann kann es ein Ansporn sein, Etwas für sich zu entscheiden, damit man sich selbst beschützt oder Besseres entwickelt.
Es liegt in der eigenen Verantwortung, das man aber auch seine Komfortzone mal verlässt und Dinge überwindet und wagt, die vielleicht als gefährlich erscheinen. Wer seine Gefühle zum Wohle aller überwindet und sich aus diesem Beweggrund entscheidet seine Glaubenssätze und negativen Emotionen zu überwinden, so ist dies wirklich gold wert und ich stimme fast dem Ideal zu, das man da eben mal „durch“ muss. Es geht nicht um Feuerläufe und Einsamkeit in einer Höhle, obwohl wir dort erst unser Potential erkennen könnten. Wenn wir aber nicht merken wie uns eine Situation überfordert, weil wir uns ständig kontrollieren, so werden wir ernsthaft krank.Man sollte immer darauf achten, wie man sich in der Situation fühlt! Nimmt man beispielweise einen Alkoholiker als Lebenspartner, weil man meint man kommt gegen diese Krankheit an, der Partner aber zieht einen mit runter oder ist gar gewalttätig , so muß man seinem Gefühl trauen und diese Situation verlassen.
Aber wer sagt denn was Erfolg ist? Sind es materielle Güter oder Menschlichkeit?
Weiß ich im Hier und Jetzt reinfühle, was sich gerade mein Bewußtsein wünscht? Ist es nicht viel mehr die Ruhe und Präsenz,die man auskostet?
Wenn ich aus einer Situtation rausgehe und mich hineinfühle bin ich eine Präsenz , die sich einen Film ansieht. Wenn ich mich als stiller Beobachter der Gefühle ansehe und sie nicht weiter bewerte, so ist es ein Meilenstein, um in seine Mitte zu kommen und daraus subjektiv für sich SELBST zu handeln. Es gibt kein richtig oder falsch und wenn ich mein Denken dafür verwende jeden Tag so zu gestalten, das es mir besser geht . Es sind kleine Dinge, die schon Veränderung bringen und es hat keinen Werterang. Man muss sich nur entscheiden und loslassen können. Es gibt kein Kläger und keinen Richter. Es ist ein Prozess mit dem man eine Weile „schwanger“ geht bis man den Aufbruch wagt. Ist es ein Herzensziel so geschieht es zum Wohle aller im richtigen Augenblick. Es gibt keinen Grund etwas zu bewerten, zu forcieren oder sich selbst zu demolieren mit Handlungstrategien.
Gefühle sind die Basis! Und ob ich mich aufgrund von Misständen und Traurigkeit für Andere einsetze und inwiefern ich dies persönlich tun kann, entzieht sich jeder gedanklichen noch emotionalen Kontrolle.Impulsives Handeln ist reine Intutition und kann uns weit bringen. Wenn wir uns durch eine „Negativdiät“( lt Bärbel Mohr) von unserer Umwelt abschirmen, könnte es passieren, das wir wichtige Momente der Weiterentwicklung verpassen.
Gefühle sind weit mehr wert, als ein Titel oder ein materieller Status. Wer will unser Leben kontrollieren und erzwingen, wenn wir unsere Gedanken und Gefühle nur freundlich beobachten könnten und dankbar sind mit unserem Leben? Denn dann wären wir friedlich gestimmt und machen uns nicht wahnsinnig aufgrund von vermeintlichen Misserfolgen. Und am allerwenigsten hilft es uns Gedanken über Erfolg machen, denn die kleinen Dinge im Leben machen uns manchmal glücklicher.
AM 13. April doziere ich in der Kenfactory mit einem Persönlichkeitscoach in einem Seminar mit dem Thema “ Lebensziele“ darüber und gebe Strategien an die Hand um gelassener und achtsamer sich durch das Leben zu bewegen und um sich einfach besser zu fühlen.
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