Ich träumte, das ich mich auf Anhieb beim ersten Blick verliebte. Und er verliebte sich in mich.
Ich sah nur die wachen , hellblauen Augen mit den langen Wimpern und wie er den Kopf zu mir drehte , wie ein Erkennen und er begrüßte mich auch gleich. Ich kam noch nie so schnell in ein intensives Gespräch und fühlte mich verstanden. Er legte wie selbstverständlich seinen Arm um meine Taille und wir liefen und liefen.Wir vergaßen die Welt und ich fühlte mich geborgen und sofort geliebt.
Ich fragte mich , nein ich fragte ihn: „Sage mal wie alt bist Du eigentlich?“
“ Ich? 14 Jahre.“
Erschrocken löste ich den warmen angenehmen Griff aus meiner Taille und schaute mich um.
Erst jetzt sah ich eine vielleicht vierzigjährige Frau ,in meinem Alter eben, neben uns laufen und ein junges Mädchen.
Erst jetzt sah ich die Parklandschaft und das ich wohl einen Spaziergang machte und neben uns die ganze Zeit , Deine Mutter und Schwester dabei waren.
Ich fragte ihn und schaute in sein junges Gesicht:
„Wer bist Du?“
Und Du strichst Dir mit Deinem Zeigefinger und Daumen die Nase hoch zum dritten Auge:
„Anoushrin glaube ich.
Aber erkennst Du mich denn nicht?“
Den Gesichtsausdruck der Mutter werde ich wohl nie vergessen.Gequält, wissend und mir fehlten alle Worte. Ich wollte sie als Verbündete ,und wußte ich habe da eine Mutter, die ihr Kind beschützen muß-vor mir!
Ich schaute sie fragend an und sie sagte geschockt wissend bedächtig:
„Ich habe wohl ein Indigokind.“
Ich fragte sie, ob es in Ordnung wäre ,wenn wir uns irgendwo hinsetzen, um etwas zu trinken.
Sie sagte: „Ich kann den Lauf der Welt nicht verändern.“
Also gingen wir in ein naheligendes Restaurant. Die kleine Schwester hielt die Hand der nervösen Mutter.
Plötzlich war der anfängliche der Zauber verloren. Wir wissen, das wir füreinander bestimmt sind.. Ich sehe fragend in seinen Augen, und ohne Worte sehe ich ihn als Mann, und das wir uns versprochen haben in diesem Leben zusammen zu sein.Er ist ein Kind, er ist ein Mann, er ist mein Geliebter.
Wir sitzen uns sprachlos mit einem Glas in der Hand im Restaurant gegenüber .
Es ist alles gesagt,als ich für mich beschließe, ihn wieder zu sehen. Wochen später..stehe ich vorm Haus und da erzählt mir die Mutter, das er nicht mehr bei ihr wohnt.
Er ist in eine regressive Phase verfallen, haben die Psychologen gesagt und deswegen macht er sich wieder in die Hosen. Er redet nicht mehr und ist apathisch oder wütend.
Ich halte betroffen die Luft an und beschließe ihn zu besuchen.
Die Mutter hält sich an der Tür fest und die Schwester zieht sie wieder ins Haus und schmettert die Tür zu. Ich wollte noch wissen, wo er ist. Mein Anoushrin..
Ich wachte auf und ich weinte. So real war der Traum..
Ich widme diesen Text Anoushrin und bete für alle Inkarnierten, die ihre Seelenpartner irgendwo auf der Erde haben, das sie sich unter glücklicheren Umständen finden mögen.
Hinterlasse einen Kommentar